Home Events Venues Details - Festkonzert zur 110. Weihe der Abteikirche St. Ottilien Tuesday, 07 April 2020


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Festkonzert zur 110. Weihe der Abteikirche St. Ottilien
Title:
Festkonzert zur 110. Weihe der Abteikirche St. Ottilien
When:
29.06.2013 15.00 h
Where:
St. Ottilien - Erzabtei der Missionsbenediktiner - St. Ottilien
Category:
Concerts/Church Services

Description

„Preisgesang, Christen, lasset froh erklingen“ – Barockvesper zu Ehren des Hl. Benedikt

Johann Valentin Rathgeber (1682-1750): „Domine ad adjuvandum“ und Magnificat aus op. II/1; Psalmen „Dixit Dominus“, „Confitebor“, „Beatus vir“, „Laudate pueri“ und „Laudate Dominum“ aus op. II/2; Hymnus „Laudibus Cives“ op. XI/15; „Salve Regina“ op. XVI/6

 

Am 11. Juli feiert die katholische Kirche das Fest des Hl. Benedikt von Nursia (um 480-547), dem Verfasser der „Regula Benedicti“, auf das sich das benediktinische Mönchtum gründet. Seit 1964 gilt er als einer der Patrone Europas.

Im Mittelpunkt der Barockvesper zu Ehren des Hl. Benedikt steht die „Vespera solemnis Nr. 2“ aus Opus II des Oberelsbacher Barockkomponisten und Banzer Benediktinermönchs Johann Valentin Rathgeber aus dem Jahr 1723. Diese Werksammlung mit dem barocken Titel „Cornu Copiae Vesperarum diversarum“ widmete Rathgeber dem Würzburger Weihbischof Johann Bernhard Mayer (1669-1747).

Klosterkirche der Benediktinererzabtei St. OttilienDie Vesper wird wie zur Zeit Rathgebers, d. h. vor dem II. Vaticanum, in lateinischer Sprache gefeiert. Der geistlichen Musik Rathgebers soll damit der liturgische Rahmen gegeben werden, für den sie geschrieben worden ist. In diesem Kontext entfaltet die Musik ihre besondere Wirkung. Während die Vesper nach dem II. Vaticanum einige Kürzungen und Umstellungen erfuhr, wird bei diesem Konzert die originale Abfolge der Texte und Gesänge beibehalten. Im Gegensatz zu heutigen Vespergottesdiensten bestand die Vesper zu Rathgebers Zeit aus insgesamt fünf Psalmen. Auch der Hymnus wurde damals nicht wie heute am Anfang der Vesper gesungen, sondern nach dem Responsorium.

Neben Rathgebers Psalmvertonungen, Benedikthymnus, Magnificat und Salve Regina erklingen die zugehörigen gregorianischen Antiphonen (Kehrverse) und Gesänge zum Fest des Hl. Benedikt, die vom Präsidenten der Internationalen Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V. Berthold Gaß aus einem benediktinischen Antiphonale (liturgisches Buch für das Stundengebet der römisch-katholischen Kirche) um das Jahr 1700 entnommen wurden.

Die Ausführenden unter der Leitung von Martha Bergner, Münnerstadt, sind: Michael Stumpf, Kantor; Christine Stumpf, Johanna Back, Sopran; Anja Seifert, Alt; Stefan Koch, Tenor; Carola Kroczek, 1. Violine; Erika Fischediek, 2. Violine; Gabriele Reichherzer, Cello; Rainer Nöth, 1. Trompete; Klaus-Peter Straub, 2. Trompete; Berthold Gaß, Orgel-continuo. Das Vokalensemble besteht aus Mitgliedern der ehem. Jungen Kantorei Bad Neustadt und des Kirchenchores St. Kilian Nüdlingen.


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Venue

St. Ottilien - Erzabtei der MissionsbenediktinerMap
Venue:
St. Ottilien - Erzabtei der Missionsbenediktiner   -   Website
Street:
St. Ottilien
ZIP:
86941
City:
St. Ottilien
State:
Bayern
Country:
Country: de

Description

Die Erzabtei St. Ottilien ist ein Kloster der Missionsbenediktiner im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech (nahe dem Ammersee), der zur Diözese Augsburg gehört. Die Erzabtei hat ihren Sitz im Klosterdorf St Ottilien (Gemeinde Eresing).

Die Abtei St. Ottilien wurde 1884 von dem Schweizer Andreas Amrhein gegründet. Der Ottilianer Kongregation gehören ca. 1100 Mönche in 19 Ländern an, davon leben etwa 110 Mönche in St. Ottilien.

Die Klosterkirche wurde von 1897–1899 erbaut. Ihr spitzer, 75 Meter hoher Turm ist bereits aus großer Entfernung zu sehen. Das dreischiffige Gotteshaus wurde im Stil der Neugotik errichtet und 1903 geweiht. Der Kirchenbau wurde – wohl aufgrund von Protesten der umliegenden Gemeindepfarreien – um ein Gewölbe kürzer ausgeführt als ursprünglich geplant.

Der Klausurbereich wurde nach Plänen des Klostergründers ebenfalls im neugotischen Stil errichtet. Der Bau begann im Jahr 1892. Schon 1910 machte das rasche Anwachsen der Gemeinschaft den Bau eines weiteren Traktes nötig, der im Jugendstil gehalten ist und südlich der Klosterkirche liegt. In diesem befindet sich das 1911 eingerichtete Missionsmuseum. Im Westen schließt sich seit 1955 ein Trakt mit Wohnzellen, Verwaltungsräumen und einem Gästebereich an.

In der Nähe der Klosterkirche befindet sich das „Ottilienheim", das als Gästehaus dient. Ebenfalls der Aufnahme von Gästen dient das ihm stirnseitig gegenüberliegende Exerzitienhaus, das unmittelbar an die Reste des ehemaligen Gutes Emming angebaut wurde. Dieser alte, noch vorklösterliche Gebäudeteil schließt an die barocke Ottilienkapelle an. Das Exerzitienhaus wurde zunächst nur im Sommer für Exerzitien genutzt und beherbergte im Winter die Schüler der früher dort befindlichen Landwirtschaftsschule.

Klosterbeschreibung aus Wikipedia "Sankt Ottilien".


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