Home Veranstaltungen Vorträge Details - „Preisgesang, Christen, lasset froh erklingen“ - Barockvesper zu Ehren des Hl. Benedikt Sonntag, 29. November 2020

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Veranstaltung 

„Preisgesang, Christen, lasset froh erklingen“ - Barockvesper zu Ehren des Hl. Benedikt
Titel:
„Preisgesang, Christen, lasset froh erklingen“ - Barockvesper zu Ehren des Hl. Benedikt
Wann:
29.10.2011 17.00 h
Wo:
Kath. Wallfahrtskirche St. Kilian - Oberelsbach
Kategorie:
Konzerte/Gottesdienste

Beschreibung

Als Zelebrant für diesen außergewöhnlichen Gottesdienst konnte HH. Weihbischof em. Helmut Bauer gewonnen werden. Im Mittelpunkt der festlichen Barockvesper steht die Aufführung der „Vespera solemnis“ Opus II/2 des Oberelsbacher Barockkomponisten Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) aus dem Jahr 1723. Hierzu ergeht allseits herzliche Einladung.

Die Ausführenden unter der Leitung von Martha Bergner sind: Michael Stumpf, Kantor; Christine Stumpf, Johanna Back, Susanne Handwerker, Sopran; Anja Seifert, Alt; Stefan Koch, Tenor; Carola Kroczek, 1. Violine; Erika Fischediek, 2. Violine; Arvit Löflund, Cello; Rainer Nöth, 1. Trompete; Felix Nöth, 2. Trompete; Berthold Gaß, Orgel-continuo; Chor: Mitglieder der ehem. Jungen Kantorei Bad Neustadt und Männerstimmen des Kirchenchores St. Kilian Nüdlingen.

Wenn die Vesper wie zu Rathgebers Zeit, d. h. vor dem II. Vaticanum, gefeiert wird, dann nicht aus traditionalistischen Gründen, sondern vielmehr um der geistlichen Musik Rathgebers auch den liturgischen Rahmen zu geben, für den sie geschrieben worden ist. In diesem Kontext entfaltet diese Musik ihre besondere Wirkung. Von einer Aufführung im Rahmen eines Konzertes wird deshalb bewusst abgesehen. Während die Vesper nach dem II. Vaticanum einige Kürzungen und Umstellungen erfuhr, wird bei diesem Gottesdienst die originale Abfolge der Texte und Gesänge beibehalten. Im Gegensatz zu heutigen Vespergottesdiensten bestand die Vesper nämlich zu Rathgebers Zeit aus insgesamt fünf Psalmen. Auch der Hymnus wurde damals nicht wie heute am Anfang der Vesper gesungen, sondern gegen deren Ende. Neben Rathgebers Psalmen, Benedikthymnus, Magnificat und Salve Regina erklingen die zugehörigen gregorianischen Antiphonen und Gesänge zum Fest des Hl. Benedikt, die vom Präsidenten der Internationalen Valentin-Rathgeber-Gesellschaft e.V. Berthold Gaß aus einem benediktinischen Antiphonale um das Jahr 1700 entnommen wurden.

Nach der Vesper wird in einer Feierstunde im Keller des Valentin-Rathgeber-Hauses der neue Tagungsband zum II. Internationalen Rathgeber-Symposium vom 5.-6. Juni 2010 mit dem Titel "An der Schwelle zur Klassik - Valentin Rathgeber" vorgestellt. Zugleich ehrt die Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft Oberelsbach e.V. mit diesem Symposiumsband ihr Ehrenmitglied Prof. Gottfried Rehm aus Fulda anlässlich seines 85. Geburtstags. Die Laudatio spricht die langjährige Rhönklub-Präsidentin Regina Rinke.


(klicken Sie auf den Namen des Veranstaltungsort für eines Routenplan)

Veranstaltungsort

Kath. Wallfahrtskirche St. KilianKarte
Ort:
Kath. Wallfahrtskirche St. Kilian   -   Website
Straße:
Rathgeberstraße 2
PLZ:
97656
Stadt:
Oberelsbach
Bundesland:
Bayern
Land:
Land: de

Beschreibung


Nach der Zerstörung der alten Kirche durch einen doppelten Blitzschlag wurden im Jahre 1764 neue Fundamente gegraben und im darauffolgenden Jahr der Neubau im Spätrokoko durch die Architekten Johann Michael und Georg Schmitt aus Königshofen begonnen. Die Stukkaturen der Langhausdecke stammen aus der Erbauungszeit der Kirche.

Im Jahre 1774 wurde der Haupt- und die beiden Nebenaltäre vom Oberelsbacher Schreinermeister Hans Valentin Katzenberger und dem Bildhauer Caspar Hippeli aus Bad Neustadt erstellt. Beim neuen Hauptaltar handelt sich um einen in die Breite gehenden, die ganze Chorwand einnehmenden Aufbau mit sechs Säulen und vier dazwischen stehenden Figuren, bei denen es sich von links nach rechts um die Heiligen Martin, Ambrosius, Augustinus und Nikolaus handelt. Im Auszug thronen Dreifaltigkeit und Engel.

Im Jahre 1775 stellte man die beiden Seitenaltäre auf. Im Jahr 1786 schuf schließlich Johann Peter Herrlein das neue Altarblatt mit dem Martyrium der Frankenapostel. Wahrscheinlich hatte er bereits vorher das Deckengemälde „Die Verklärung der Heiligen Frankenapostel im Himmel“ geschaffen. Aus dieser Zeit stammt auch die klassizistische Kanzel. Bereits in den achtziger Jahren hat die Kirche auch eine Orgel besessen.
 


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