Home Veranstaltungen Vorträge Details - „Musikalisches Tafelkonfekt“ Sonntag, 29. November 2020

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Vorträge

Veranstaltung 

„Musikalisches Tafelkonfekt“
Titel:
„Musikalisches Tafelkonfekt“
Wann:
03.03.2013 16.00 h
Wo:
St. Ottilien - Erzabtei der Missionsbenediktiner - St. Ottilien
Kategorie:
Konzerte/Gottesdienste

Beschreibung

Valentin Rathgeber: Lieder und Gesänge aus dem „Ohren-vergnügenden und Gemüt-ergötzenden Tafelkonfekt“

Rittersaal bzw. Exerzitienhaus der Benediktinererzabtei St. Ottilien

Ursula Mann, Sopran
Christian Brembeck, Cembalo


Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) gehört zu den bedeutendsten Barockkomponisten Süddeutschlands, war zu seiner Zeit weithin bekannt und beliebt und stand in Sachen Fleiß und Vielseitigkeit seinen berühmten Zeitgenossen Bach und Händel nicht nach. Obwohl der Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens auf der katholischen Kirchenmusik lag, hatte er immer auch Musik für den „kleinen Mann“ komponiert, waren ihm Volkslied und Volksgesang ein Anliegen. Hierfür ist das „Augsburger Tafelkonfekt“ das beste Beispiel. Es handelt sich um eine Sammlung weltlicher Lieder, die zur Nachspeise musiziert werden sollten, im Gegensatz zur Tafelmusik, die den Hauptgang begleitete. Entstanden sind die meisten dieser Werke, von denen sich manche bis heute volksliedhafter Popularität erfreuen, auf einer neunjährigen Reise, die Valentin Rathgeber von 1729 an unternahm und die ihn u.a. nach Mainz, Bonn, Köln, die Schweiz sowie Wien und die Steiermark führte. Die Umstände, unter denen Rathgeber diese Reise begann und durchführte, sind nicht ganz sicher und bieten durchaus Stoff für Vermutungen.

Die Sopranistin Ursula Mann, geboren in Duisburg, studierte Schulmusik und Germanistik in Köln. Sie absolvierte das Staatsexamen mit Hauptfach Gesang und ging anschließend nach München um ihr Gesangstudium u.a. bei Julie Kaufmann und Donna Morein fortzusetzen. Heute widmet sich Ursula Mann ganz dem Lied- und Konzertgesang. Dabei reicht ihr Repertoire vom Zeitalter der Renaissance bis zur Moderne. Ihre künstlerischen Verpflichtungen führen die Sopranistin sowohl durch Deutschland als auch ins Ausland, so z. B. nach England, Italien, in die Schweiz und die Slowakei. Ursula Mann hat solistisch bei verschiedenen Rundfunkübertragungen für den BR und den WDR mitgewirkt und war Mitglied im Konzertchor des Bayerischen Rundfunks.

Christian Brembeck wurde in München geboren und absolvierte seine Studien an der dortigen Musikhochschule (Abschluss mit dem Meisterklassendiplom bei Franz Lehrndorfer). Seine Tätigkeit als Cembalist, Hammerklaviersolist und Kammermusiker wird regelmäßig von Presse und Publikum als „Ausnahmeerscheinung“ gewertet. Christian Brembeck widmet sich unermüdlich der Entdeckung entlegener Spielliteratur, wovon seine dramaturgisch penibel durchdachten Recital-Programme Zeugnis ablegen. Konzerte als Cembalosolist und Ensemblemitglied führten Christian Brembeck u.a. in die Münchner, Kölner und Berliner Philharmonie, zum Festival Klang&Raum Irsee sowie in zahlreiche Städte Italiens, Spaniens und Frankreichs. Als Continuospieler wird Christian Brembeck für seine fantasiereiche und musikantische Art außerordentlich geschätzt.


(klicken Sie auf den Namen des Veranstaltungsort für eines Routenplan)

Veranstaltungsort

St. Ottilien - Erzabtei der MissionsbenediktinerKarte
Ort:
St. Ottilien - Erzabtei der Missionsbenediktiner   -   Website
Straße:
St. Ottilien
PLZ:
86941
Stadt:
St. Ottilien
Bundesland:
Bayern
Land:
Land: de

Beschreibung

Die Erzabtei St. Ottilien ist ein Kloster der Missionsbenediktiner im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech (nahe dem Ammersee), der zur Diözese Augsburg gehört. Die Erzabtei hat ihren Sitz im Klosterdorf St Ottilien (Gemeinde Eresing).

Die Abtei St. Ottilien wurde 1884 von dem Schweizer Andreas Amrhein gegründet. Der Ottilianer Kongregation gehören ca. 1100 Mönche in 19 Ländern an, davon leben etwa 110 Mönche in St. Ottilien.

Die Klosterkirche wurde von 1897–1899 erbaut. Ihr spitzer, 75 Meter hoher Turm ist bereits aus großer Entfernung zu sehen. Das dreischiffige Gotteshaus wurde im Stil der Neugotik errichtet und 1903 geweiht. Der Kirchenbau wurde – wohl aufgrund von Protesten der umliegenden Gemeindepfarreien – um ein Gewölbe kürzer ausgeführt als ursprünglich geplant.

Der Klausurbereich wurde nach Plänen des Klostergründers ebenfalls im neugotischen Stil errichtet. Der Bau begann im Jahr 1892. Schon 1910 machte das rasche Anwachsen der Gemeinschaft den Bau eines weiteren Traktes nötig, der im Jugendstil gehalten ist und südlich der Klosterkirche liegt. In diesem befindet sich das 1911 eingerichtete Missionsmuseum. Im Westen schließt sich seit 1955 ein Trakt mit Wohnzellen, Verwaltungsräumen und einem Gästebereich an.

In der Nähe der Klosterkirche befindet sich das „Ottilienheim", das als Gästehaus dient. Ebenfalls der Aufnahme von Gästen dient das ihm stirnseitig gegenüberliegende Exerzitienhaus, das unmittelbar an die Reste des ehemaligen Gutes Emming angebaut wurde. Dieser alte, noch vorklösterliche Gebäudeteil schließt an die barocke Ottilienkapelle an. Das Exerzitienhaus wurde zunächst nur im Sommer für Exerzitien genutzt und beherbergte im Winter die Schüler der früher dort befindlichen Landwirtschaftsschule.

Klosterbeschreibung aus Wikipedia "Sankt Ottilien".


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